
11 Wettfahrten, 35 Grad, Hydration Breaks und „Boarischer“ zum Dessert
Der Achensee zeigte sich vergangenes Wochenende von seiner karibischen Seite: Temperaturen deutlich jenseits der 30-Grad-Marke forderten Mensch und Material gleichermaßen. Trotz der großen Hitze gelangen von Freitag bis Sonntag insgesamt 11 Wettfahrten und damit eine umfangreiche Regattaserie.
Die ersten beiden Tage waren von leichteren Windbedingungen geprägt. Mittags setzte jeweils der Südwind ein, bevor am Nachmittag auf Nord gesegelt werden konnte. Am Sonntag stellte sich schließlich der von vielen erhoffte „Boarische“ ein und sorgte für einen würdigen Abschluss einer sportlich anspruchsvollen Veranstaltung.
An der Spitze des Gesamtklassements segelten Gudrun und Harald Böhm vom Wolfgangsee in staatsmeisterhafter Manier der Konkurrenz davon und sicherten sich einen souveränen Gesamtsieg. Selbst ein wagemutiger Sprung von Gudrun ins kalte Wasser konnte sie nicht aufhalten.
Dahinter entwickelte sich ein packender Dreikampf: Gleich drei Teams beendeten die Serie punktgleich. Die junge Crew vom Traunsee mit Poldi, Pauli und Ferdi sicherte sich aufgrund der Anzahl an Siegen Rang zwei. Platz drei ging an Oskar, Sandra und Marc von SUI 471, die damit das bestplatzierte Schweizer Team stellten.
Für eine Premiere sorgte der erstmals ausgetragene Nationencup zwischen Österreich und der Schweiz. Die österreichischen Teams präsentierten sich dabei in bestechender Form und entschieden den Ländervergleich deutlich für YNGLING AUSTRIA. 140 Punkte für Team Austria und 254 Punkte für Team Schweiz.
Für internationales Flair sorgte neben den Schweizer Gästen auch ein motiviertes Team aus den Niederlanden, das die Veranstaltung zusätzlich bereicherte und einmal mehr zeigte, dass der Achensee weit über die Landesgrenzen hinaus ein attraktives Regattarevier ist.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem SCTWV, Georg als unermüdlicher Haupt-Organisator, Klaus und dem Team der Wettfahrtleitung für beinahe 12 Wettfahrten an 3 Tagen, der Jury mit Caro als Vorsitzende – sie war gefühlt mehr mit Stand-up Paddlern, Wing-Foilern, E-Booten und anderen Zaungästen beschäftigt als mit den eigentlichen Hearings. Weiterer Dank gilt dem Team der Kantine sowie den vielen Helferinnen und Helfern an Land und auf dem Wasser. Sie stellten auch sicher, dass wir ausreichend Hydration Breaks einhielten – manche Teams ausdauernd bis spät in die Nacht hinein.
Am Ende trugen alle dazu bei, dass die Hitzeschlacht am Achensee zu einer rundum gelungenen Veranstaltung wurde.
(Team AUT 179)